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Die Rohkaffeebohne

Anbaugebiete

Viele Anbaugebiete der Arabica-Pflanze liegen 600-1.200 m über dem Meeresspiegel. Robusta gedeiht hingegen besser in niedrigen Höhenlagen, zwischen 300 und 800 m über dem Meeresspiegel. Die Voraussetzungen für die charakteristischen Wachstumsbedingungen der Kaffeesträucher sind nur in einem Gürtel um den Äquator bzw. zwischen den Wendekreisen des Krebses und des Steinbocks gegeben.

Besonders wertvoll sind Kaffees, die in hohen Lagen wachsen. Diese sogenannten Hochlandkaffees, ausschließlich Arabicas, zeichnen sich aufgrund der speziellen Wachstumsbedingungen durch eine besonders feine Säure und einen hervorragenden Geschmack aus.

Die Kaffeepflanze

Die Gattung Coffea gehört zur Pflanzenfamilie der Rubiazeen (Rötegewächse), zu der nach der botanischen Systematik ca. 500 Gattungen mit über 6.000 Arten gehören.

In der Gattung Coffea sind zahlreiche mehrjährige Sträucher und Bäume vertreten. Nicht alle speichern Koffein in ihren Samen und einige haben auch nur eine sehr entfernte Ähnlichkeit mit den uns bekannten Kaffeepflanzen. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind nur 2 Kaffeevarietäten. An erster Stelle ist Coffea Arabica zu nennen, auf die mehr als 70% der Weltkaffeeproduktion entfallen. Coffea Canephora (Robusta genannt) nimmt den zweiten Platz in der Weltkaffeeverbreitung ein. Bis zu 30% der Kaffee-Erzeugung werden von den Robustas bestritten. Zu nennen sind dann noch Coffea Liberica und Coffea Excelsa, beide von geringer Bedeutung.

Pflanze

Die Pflanze Coffea Arabica wächst bis zu 4 Meter hoch, wird aber in Kaffeeplantagen durch ständigen Rückschnitt strauchförmig gehalten. An den lang auslaufenden rutenförmigen Zweigen sitzen die kurzstieligen, immergrünen, länglich-ovalen Blätter. Sie fühlen sich lederartig an und sind an der Oberseite dunkelgrün, an der Unterseite heller. Die Blätter sind 8-15 cm lang und 4-6 cm breit.
Die Wurzel ist pfahlartig ausgebildet und reicht 1-2,5m in den Boden mit zahlreichen nahe an der Oberfläche verlaufenden Nährwurzeln.

Die fünfgliedrigen Blüten sind weiß und erinnern in Duft, Farbe und auch ein wenig in der Form an Jasmin. Sie stehen gehäuft in den Blattachseln, verblühen in relativ kurzer Zeit und sind nur wenige Stunden befruchtungsfähig. Nach 3-4 Tagen fallen die Blüten ab. Die Blüte setzt nach der Trockenperiode unmittelbar nach den ersten Regenfällen ein. An einem erwachsenen Baum können 30.000-40.000 Blüten sein. Die vergleichsweise lange Blüteperiode unterteilt sich in Vor-, Haupt- und Nachblüte. Sowohl vom Blüten- als auch vom Fruchtansatz lassen sich schon erste Schätzungen über die zukünftige Kaffee-Ernte ableiten. Diese spielen gerade in großen Produktionsländern eine wichtige Rolle für die Markteinschätzung und üben einen erheblichen Einfluss auf die Preisentwicklung von Kaffee aus.

Frucht

Bis auf die Arabica-Kaffeeblüte sind alle anderen Arten auf die Fremdbestäubung angewiesen, d.h., sie benötigen Wind und/oder Insekten für die Fortpflanzung. Nach der Befruchtung entwickeln sich in 7-9 Monaten die elliptischen, zwei Samenkerne enthaltenden, kirschenähnlichen Steinfrüchte des Kaffeebaums. Die Farbe dieser sog. “Kaffeekirschen” wechselt während der Reifephase von grün über zu rot und im überreifen Zustand zu schwarz. Aufgrund der langen Blütezeit der Pflanze erstreckt sich die Ernte über mehrere Monate und es kann passieren, dass der Kaffeebaum gleichzeitig Blüten und Früchte trägt.

Die reife Frucht hat eine rote oder gelbe Haut, die ein weiches, weißgelbliches, zuckerhaltiges Fruchtfleisch (die Pulpe) umschließt. In ihr sind in der Regel 2 Samen enthalten, die üblicherweise als Kaffeebohnen bezeichnet werden. Sie liegen mit ihren Innenseiten flach aneinander gepresst und weisen mit ihren Rundungen nach außen. Charakteristisch ist die Furche an der flachen Seite. Jeder Samen wird von einer dünnen, fest anhaftenden Schale geschützt, dem Silberhäutchen. Beide Kaffeebohnen sind dann noch, jede für sich, von einer locker aufsitzenden, dünnen und blassgelben Hülle, der Pergamenthaut, umgeben. Die Kaffeebohne liefert das kräftige Nährgewebe für den dünnen gekrümmten Keimling, der am unteren, dem Fruchtstiel zugekehrten Ende des Samens sitzt.

Die Kaffeebohnen sind rundlich bis länglich, manchmal auch spitz zulaufend und ihre Farbe ist im frischen Zustand gelblichgrau, grünlichgrau, grünlichblau oder blaugrau.

Es kann allerdings zu abweichenden Samenbildungen kommen, wie bei Perlbohnen, wenn sich nur ein Samenkorn entwickelt, oder bei Elefantenbohnen, wenn beide Samenkerne zusammengewachsen sind.

Kaffeesorten und ihre Verbreitung

Ursprünge

Alle Coffea-Arten haben ihren Ursprung in Afrika. Die am längsten bekannte wildwachsende Art ist der Arabica-Kaffee. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt im südwestlichen Hochland Äthiopiens sowie im angrenzenden Boma Plateau im Sudan. Dort gedeiht er als Unterwuchs in kühlen schattigen Wäldern in Höhenlagen zwischen 1.300 -1.800 m über NN. Andere Wildarten wachsen in der tropischen Regenwaldvegetation. So wurde wildwachsender Robusta-Kaffee 1889 im Kongo entdeckt. Aber auch in einigen anderen Regionen Westafrikas nahe des Äquators kommt er verstreut vor.

Kaffee als Kulturpflanze

Als Kulturpflanze ist Kaffee verhältnismäßig jung und damit nur wenige Generationen von seinen wildwachsenden Vorfahren entfernt. Angebaut wird Kaffee heute in der gesamten Subtropenzone der Erde sowie in tropischen Höhenlagen.

Arabica

Der erste systematische Kaffee-Anbau der Sorte Arabica wurde im 15. Jahrhundert in Terrassengärten im Südjemen betrieben. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts wurde die Monopolstellung der Araber beim Kaffee-Anbau durchbrochen und der Arabica-Kaffee verbreitete sich nach und nach über Ceylon, Java und Südamerika weltweit. Kultiviert wird die Sorte Arabica heute fast überall zwischen dem 23. Grad nördlicher und 25. Grad südlicher Breite, bei entsprechenden Voraussetzungen, in Amerika, Afrika, Asien und Ozeanien. Die mengenmäßig wichtigsten Arabica-Produzenten sind Brasilien, Kolumbien, Mexiko und die Staaten Zentralamerikas.

Robusta

Da Robusta kälteempfindlicher als Arabica ist, beschränkt sich sein Anbau auf Gebiete zwischen dem 10. Breitengrad nördlich und südlich des Äquators. Oft sind die Kulturen auch im Flachland angelegt. Die ersten Plantagen mit Robusta-Pflanzen wurden um das Jahr 1900 auf Java (heute zu Indonesien gehörend) angelegt. In Ländern wie Indonesien, Brasilien, Elfenbeinküste und Uganda werden die größten Robusta-Mengen produziert.

Verbreitung

Weltweit werden auf ca. 10 Millionen Hektar von ca. 15 Milliarden Bäumen Kaffee geerntet. Die Anbauflächen sind auf 70-80 Länder verteilt. Allerdings produzieren nur 50 Länder Kaffee in wirtschaftlich nennenswerten Größenordnungen. Die bedeutendsten Anbauflächen liegen in Südamerika mit 4,8 Millionen Hektar. In Afrika wird auf 3,8 Millionen Hektar Kaffee produziert, in Nord- und Zentralamerika auf 1,5 Millionen Hektar und in Asien auf 1,2 Millionen Hektar. Die Welt-Produktion von Kaffee beträgt zwischen 85-100 Millionen Sack à 60 kg jährlich. Der Anteil von Robusta-Kaffee an der Erzeugung liegt bei rund 30%.
Die Sorten Liberica und Excelsa kommen nur in einigen Ländern Afrikas wie Liberia, Sierra Leone, Zentralafrikanische Republik und Benin sowie Asiens wie Philippinen, Indonesien und Vietnam vor. Die erzeugten Mengen sind allerdings unbedeutend.

Welt-Kaffeeproduktion nach Sorten

Anteile in %
Land
Costa Rica
Dom. Rep.
El Salvador
Guatemala
Haiti
Honduras
Jamaika
Kuba
Mexico
Nikaragua
Panama
Bolivien
Brasilien
Ekuador
Kolumbien
Paraguay
Peru
Venezuela
Angola
Äthiopien
Benim
Burundi
Elfenbeinküste
Kamerun
Kenia
Liberia
Madagaskar
Malawi
Ruanda
Sambia
Sierra Leone
Simbabwe
Tansania
Togo
Uganda
Zaire
Zentralafr. Rep.
Indien
Indonesien
Philippinen
Thailand
Vietnam
Papua-Neuguinea
Arabica
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100
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Robusta
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0
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51
0
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0
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